Wort zum Sonntag: Vom Gehirn-Pudding zur Rolltreppen-Anarchie

Geliebte Community des Rauschens!

Zeit für den wöchentlichen Check-in im Heiligtum unserer inneren Wertanlagen.

Du bist kein falsch programmierter Telefonanruf, der einfach nicht aufhören will zu läuten – bis wir den Stecker gezogen haben.

Die Lesung: Schwarze Erde & Seelen-Kapital

Wir begannen in der schwarzen Erde zu graben. Dieser Essenz aus der wir Kohle für das Kraftwerk oder die Energie für einen ordentlichen Kopfstoß gewinnen. Eine Woche, in der du dir vielleicht mit zwei Fingern in den Kopf geschossen hast um dem Gehirn Klarheit zu verschaffen, radikale Selbst-Investition!
Eine Woche in der du eine Kulturgeschichte des Glücks geschrieben hast.

Während Elon im digitalen Elfenbeinturm nach seinem eigenen Glück fischt

Elon Musk, hat diese Woche auf X (ehemals Twitter) mit einem seufzenden Emoji verkündet: „Wer auch immer gesagt hat, Geld könne kein Glück kaufen, wusste wirklich, wovon er sprach.“

Während Elon also seufzt, finde ich beim Scheißen im Loch die purpurne Dankbarkeit für eine Fischsuppe. Das ist die wahre Dividende der Woche, das unbegreiflichste Glücksgefühl.

Das Evangelium: Die Befreiung der inneren Werte

Diese Woche war ein einziges Ringen um das Recht, „nicht schon wieder niemand zu sein“.

Wer braucht schon Glück, wenn man die eigene Kreativität ausleben kann, mit dem Bruder über Hoffnung philosophieren, die Körperlichkeit ausleben kann, balancieren und …

Jedes Gespräch ist ein Glücksmoment.

Wir haben gelernt, dass wahre Balance nicht im Gleichgewicht liegt, sondern im Mut, Seiten aus dem schweren Buch der Vergangenheit zu reißen, die uns nicht mehr dienen.

Die Heimat fanden wir nicht nur in vertrauten Gesichtern, sondern auch im Akt des Wäschewaschens, in der Achtsamkeit, einen verlorenen Handschuh am Straßenrand als Symbol für alles Vermisste zu erkennen.

Die Offenbarung der Woche:

Der Höhepunkt unserer spirituellen Reise war zweifellos die Ankunft in Graz. Das Bild des Vaters, der eine Rolltreppe, die eigentlich nach unten führt, unerschütterlich nach oben schreitet. Das ist nicht nur Körperlichkeit in Aktion, das ist gelebte Hoffnung!

Ein Akt der Rolltreppen-Anarchie, der uns zeigt: Wir sind keine Programme, die auf einem Bildschirm ablaufen. Wir sind die Schöpfer unserer eigenen Aufwärtsbewegung, selbst wenn es „arschkalt“ ist.

Der Segen für die kommende Woche: Investiert in euch selbst!

Möge euer Schlaf tief, eure Ernährung weise und eure Berührungen (ob Seil oder Mensch) authentisch sein. Nehmt eure schweren Bücher zur Hand, reißt die nutzlosen Seiten raus und schreibt die leeren Seiten voll und die vollen Seiten leer. Verteilt die Zettel als Boten des Glücks. Investiert eure Energie nicht in Groll, sondern in neue soziale Interaktionen.

Werde zum System-Coach deines eigenen Lebens. Das Rauschen ist groß, aber deine Innere Stimme ist der Kompass. Geh hinaus, sei laut, sarkastisch und vor allem – sei dir genug.

Amen.

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